• Sonja Hollerbach

5 Dinge die ich von meinen Klienten lernen durfte

Das Schöne an der langfristigen Zusammenarbeit mit ausgewählten Klienten ist der tiefe Einblick in den Veränderungsprozess. Heute teile ich 5 Veränderungen mit Ihnen, die bei meinen Klienten den größten Erfolgshebel hatten.



1) Vom Mikromanagement hin zur Verantwortungsübertragung


Bereits seit Jahren leiten Sie Ihren Bereich erfolgreich, betreuen vielleicht sogar Ihre allerersten Stammkunden noch intensiv, oder verzeichnen gerade die ersten Gewinne Ihres eigenen StartUps. Sie wissen was bisher funktioniert hat, ermutigen Ihre Mitarbeiter das gleiche zu tun, denn „das hat ja schon immer so geklappt“. Doch einen entscheidenden Punkt lassen Sie hierbei außer Acht. Die Zukunft ist bei weitem nicht mehr so planbar wie sie es vielleicht bisher war. Marktbegleiter kommen und gehen – und was heute funktioniert hat, spricht weder Kunden noch Mitarbeiter morgen an.

Daher: lassen Sie los! Mikromanagement motiviert weder Ihre Mitarbeiter eigenständig zu denken – noch innovative Lösungswege und Produkte zu entwickeln. Doch genau diese beiden Punkte sind bereits heute Erfolgsentscheidend.

Wie Sie loslassen lernen? àIn dem Sie eine offene Feedbackkultur etablieren, in der das eigene Lernen und das Lernen von Kollegen an erste Stelle rückt. Ein starkes Team stärkt sich gegenseitig indem es an den richtigen Stellen Hochleistungen erbringt und Schwächen ausgleicht.


2) Von der Entscheidungshoheit zur kollaborativen Entscheidungsfindung


Vielleicht sehen Sie sich durch Ihre Position und Erfahrung in der Rolle des Entscheiders. Doch erfolgreiche Führungskräfte ziehen Führungskollegen, Ansprechpartner aus der Operative und eventuell sogar ihr Team zu Rate. Erfolgreiche Führungskräfte wissen dass auch Sie blinde Flecken haben, die durch kompetente Zweit- oder Drittmeinungen entlarvt werden.

Wieder kommt hierbei die Feedbackkultur ins Spiel, denn das Hinterfragen oder Infrage stellen einer Entscheidung setzt eine gewisse Feedback-Offenheit voraus.


3) Von Routinen zum Mut zur Innovation


Wer immer die gleichen Routinen und Muster verfolgt, kommt nicht voran, sondern rostet. Selbst wenn Sie jeden Morgen 5 Minuten meditieren, werden sich Ihre Gedanken ändern, denn auch diese entwickeln sich weiter. Ihr Umfeld entwickelt sich weiter. Ihr Konkurrenz entwickelt sich weiter. Wenn Ihr Umfeld nach Veränderung verlangt, ist es zu spät die Welt außerhalb der täglichen Routine zu erkunden. Fangen Sie lieber bereits heute damit an – und stellen Sie so sicher, dass Sie Ihre Zukunft aktiv mitgestalten können.


Auch hier vereinfacht eine Feedbackkultur den Sprung zum vorausschauenden und innovativen Denken. Ermutigen Sie Ihre Kollegen und Mitarbeiter stets das Bestehende zu hinterfragen und einfachere, schnellere oder ganz neue Wege der Aufgabenerfüllung zu identifizieren.


4) Vom Problemlöser zum Herausforderer


Klar ist es wichtig, akute Probleme anzugehen und brennende Feuer schnellstmöglich zu löschen. Doch erfolgreich ist, wer diese Probleme nicht nur erkennt und löst, sondern diese herausfordert. Ich sporne daher meine Klienten dazu an, ihre Probleme als Spielfelder zu betrachten. Diese Spielfelder bieten wunderbare und kostenlose Möglichkeiten, Mitarbeiter zu motivieren, alternative und bessere Lösungswege zu finden. Dieses „outside-the-box“ Denken hat bereits viele Probleme zu Stärken gemacht.


Sie haben es geahnt? Genau, auch hier vereinfacht eine gesunde Feedbackkultur die Lösungsfindung. Denn wer sagt, dass wir selbst unsere Probleme am besten kennen?


5) Vom Arbeitgeber- zum Gründer-Mindset


Sie als Führungskraft geben Takt und Melodie vor. Sie bestimmen welche Aufgaben priorisiert werden und wie viel Zeit pro Thema investiert werden soll. Was denken Sie, arbeiten Ihre Mitarbeiter daran Ihre Anforderungen zu erfüllen, oder denken diese bereits einen Schritt weiter? In den meisten Fällen ist ersteres die Regel. Doch was wäre, wenn Ihr Team über den Tellerrand Ihrer Aufgaben hinausschauen würde? Erfahrungsgemäß ein bleibender AHA Effekt: AHA das könnte dem Kunden einiges erleichtern. AHA diese Anpassung würde 20% mehr Gewinn ermöglichen. AHA wenn ich mit Kollegen Ulf spreche erspare ich mir drei Stunden Arbeit.


Das Wunderbare an diesem 5. Punkten ist, dass auch dieser ein unvermeidbares Ergebnis von einer offenen Feedbackkultur ist.


Sie möchten Ihr Team durch eine gesunde Feedbackkultur ebenfalls auf neue Höhen bringen? Sichern Sie sich über den Link https://calendly.com/sonja-hollerbach/15mineinen Termin in meinem Kalender und wir bringen auch Ihr Team langfristig und nachhaltig auf die Erfolgsspur!


Herzliche Grüße,

Ihre Feedback Mentorin,

Sonja Hollerbach

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