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Schon als kleines Mädchen ging ich eher unkonventionelle Wege, hatte große Träume und mache jede meiner Interessen zu meinem Hobby. Ich machte die verrücktesten Dinge, ohne groß darüber nachzudenken.

Dann kam ich auf einmal ins Erwachsenenalter und ich begann, sehr viel Wert darauf zu legen, was "die anderen" von mir und meinem Tun denken. 

Ich habe damit begonnen, mir selbst und anderen beweisen zu wollen, dass ich als Person mit meinen Ansichten und meinem Tun gut ins Schema der allgemeinen Akzeptanz passe und dass ich genug leiste. 

Mein klassischer Weg führte über Abi und Studium in die renommiertesten Unternehmensberatungen der Welt. Neben meinem fordernden Beratungsalltag besuchte ich am Wochenende die Vorlesungen für meinen Master an der Handelshochschule Leipzig.

Nach außen hin hatte ich die "perfekte", steile Karriere, den "perfekten" Lebenslauf. 

Nach innen wollte sich dieses Gefühl "gut genug zu sein" und "genug erreicht zu haben" jedoch einfach nicht einstellen. Egal wie hart ich arbeitete und wie viel ich leistete. 

 

Jede noch so kleine Kritik und jedes noch so gut gemeinte Feedback warf mich völlig aus der Bahn. Es fühlte sich jedes Mal wie ein Angriff auf mich an. 

Schon wieder konnte ich es nicht allen recht machen.

Dabei habe ich das Wichtigste auf dem Weg verloren: 

Mich selbst. Meine Bedürfnisse. Meine Wünsche. Meine Träume. 

Es fiel mir unfassbar schwer, für mich, meine Bedürfnisse und meine Wünsche einzustehen. Aus der puren Angst heraus, wieder nicht gut genug zu sein und abgelehnt zu werden. 

 

In einer Zeit voller Umbruch, in der ich den Mut hatte, meine bisherige Karriere und mein Dasein als "Everybody´s Darling" hinter mir zu lassen und mein Leben um 180 Grad zu wandeln

macht es Klick und ich erkenne, dass ich zuerst an mir selbst arbeiten darf. 

Dass ich mir zuerst selbst mit der Wertschätzung für mich selbst, meine Erwartungen, meine Sichtweise und meine Arbeit begegnen muss, bevor ich sie von anderen erwarten kann. 

Mir wird klar, dass es an mir ist, für mich, meine Wünsche und meine Sichtweise einzustehen statt noch länger anderen die Verantwortung dafür in die Hände zu legen. Egal in welcher Situation.

Es wurde Zeit, mich neu zu erfinden und alles Alte, was mir nicht mehr dienlich war, hinter mir zu lassen

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Heute schaue ich zurück 

auf einen gelungenen Karriere-Richtungswechsel.

Auf Rucksackreisen in die entferntesten Regionen der Welt. Allein. Als blonde Frau.

Auf wundervolle Jahre als Doktorandin.

Auf meine eigenen Lehrveranstaltungen als Dozentin,

auf eine nie zuvor dagewesene Leichtigkeit und Leidenschaft 

für mich und meine Wünsche einzustehen. 

Auf meine Faszination für kritische Gespräche.

Auf meinen eigenen Podcast mit auch unbequemen Themen.

Auf viele verschiedene Buchbeiträge im Springer Verlag.

Auf ein Umfeld voller Liebe und Wertschätzung.

Auf eine Vielzahl an Erfolgsgeschichten meiner Kunden.

Das alles wäre nicht möglich gewesen, wenn ich 

weiterhin brav die Vorstellungen und Erwartungen anderer erfüllt hätte, statt für mich und meine Wünsche einzustehen und meinen Weg zu gehen.

 

Ich habe mich neu erfunden.

Am meisten geht mir das Herz auf, wenn ich an die vielen strahlenden Gesichter meiner Mentees denke, die ich dazu ermutigt und dabei unterstützt habe, 

kritische Gespräche mit Leichtigkeit zu führen

und zielführend für sich selbst und ihre Wünsche einzustehen. 

 

Mit Leichtigkeit und Freude. 

Mit Wertschätzung und Bewusstsein für seine Einzigartigkeit, 

in einem respektvollen Rahmen.

Die Ängste, durch die ich die letzten Jahre gegangen bin, kann ich nicht an zwei Händen abzählen.

Ich habe mein komplettes altes Leben hinter mir gelassen,

mich so ehrlich und offen gezeigt wie noch nie,

habe Kooperationen und Zusammenarbeiten beendet, weil sie sich tief in mir nicht mehr gut angefühlt haben.

Ich habe mehrfach 5-stellig in mich und mein Business investiert, obwohl ich nur in Raten zahlen konnte, 

heftige Diskussionen mit Menschen, die mir viel bedeuten, geführt.

Ich habe meine erste Keynote vor 200 Menschen und 10 Kameras live gehalten und

vor über 800 Menschen virtuell.

Ich habe meine Doktorarbeit abgegeben und eine Professur abgelehnt, weil sie nicht mehr zu mir passt.

Ich bin losgegangen, um mir ein Leben zu erschaffen, das für genau eine Person perfekt ist:

MICH!

Ich habe viele Erwartungen, die an mich gestellt wurden, nicht eingehalten, weil ich mir selbst wichtiger war,

als die Ziele von jemand anderem zu erfüllen.

 

Das bedeutet Konflikt, Unverständnis und all das, was mir als sensiblem Mensch zu schaffen macht.

Und trotzdem bin ich da durch gegangen.

 

Weil eine Sache in meinen Leben keinen Platz mehr hat: DRAMA.

 

Die Verantwortung dafür, dass es tatsächlich keinen Platz bekommt, habe alleine ich getragen.

Ich handle nicht aus Angst und Mangel heraus,

versuche niemanden zu manipulieren oder die Schuld in die Schuhe zu schieben.

Auch wenn das manchmal ziemlich unangenehm ist, liegt für mich genau darin die größte Freiheit.

 

Ich kenne meinen Wert und meine kompromisslose Bereitschaft alles, was mir und meinem Seelenfrieden nicht dient, von heute auf morgen loszulassen. Und das spürt auch mein Gegenüber.

 

Die Angst ist weder ein guter Begleiter, noch Berater, denn sie hält Dich vom Leben ab.

Es ist an der Zeit, Dich für einen neuen Weg zu entscheiden.

Dafür bin ich Deine Mentorin.